SCHLOSS
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SENDEN

Chronologie unserer Initiative

Mai 2011

Die Gemeinde Senden hat den u.g. Auftrag an das ebenfalls erwähnte Fachbüro endgültig vergeben. Der Auftrag umfasst das ergebnisoffene Nutzungskonzept nach den Vorstellungen der Schlossinitiative sowie eine Alternative dazu.

Februar 2011

Seit Anfang Dezember 2010 hat es mancherlei Bemühungen gegeben, die Entwicklung voranzutreiben: ein Gespräch am "Runden Tisch" unter der Teilnahme der Verwaltungsspitze, der Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien und des Vorstands der Initiative, Sitzungen des zuständigen Ratsausschusses, Beratungen innerhalb der Fraktionen und Gespräche mit dem Schlosseigentümer. Letzterer hat das inzwischen vorliegende Wertgutachten akzeptiert. Um auch den letzten Schritt zu vollziehen, der Gemeinde den Kauf des Schlosses zu erleichtern, hat sich die Initiative für die Erstellung eines Nutzungskonzepts um ein Fachbüro bemüht, da eine solche Aufgabe nur von erfahrenen Spezialisten erfüllt werden kann. Gemeinde und Initiative luden Vertreter von zwei Fachbüros zur Vorstellung ein und entschieden sich ohne Zögern für ein Büro aus Münster, dessen Angebot in einer Ausschusssitzung auch die Mehrheit der Fraktionen restlos überzeugte. Dennoch steht der Erteilung des Auftrags durch die Gemeinde noch eine neue Bedingung der Mehrheitsfraktion entgegen, die da lautet, dass der Eigentümer sich an den Kosten für das Nutzungskonzept zu beteiligen habe; denn es wäre unverantwortlich, so viel Geld des Steuerzahlers für ein Gutachten auszugeben, dessen Ergebnis man noch nicht kenne. (Bei den Kosten handelte es sich um einen "kleinen fünfstelligen Betrag".) 

Derzeitiger Stand der Dinge:  Der Gemeindeentwicklungsausschuss hat den Auftrag an das Münsteraner Büro insofern erweitert, als das Angebot auch Alternativen zu dem von der Initiative vorgelegten Konzept enthalten soll. Es besteht telefonischer Kontakt zwischen der Gemeinde und dem Schlosseigentümer, der die von ihm verlangte finanzielle Beteiligung (noch) nicht rundheraus abgelehnt hat.

 

2009

Am 9. Dezember fand ein weiteres Gespräch im Sendener Rathaus statt. Teilnehmende: Vertreter des Landesbauministeriums Düsseldorf, des Städtebauamtes Münster, der Herr Bürgermeister, die Fraktionsvorsitzenden und drei Mitglieder des Vorstands der Schloss-Initiative. Der Vorstand informierte über den derzeitigen Stand der Dinge und den kürzlich erarbeiteten (vorläufigen) Entwurf eines Nutzungskonzeptes, von dem die auswärtigen Gesprächsteilnehmer sehr angetan waren. Sie bescheinigten der Initiative, sich außerordentlich stark für den Erhalt des Schlosses eingesetzt zu haben und verwiesen darauf, dass es ihr als privater Initiative nicht möglich sei, die nun fälligen Schritte zu leisten. Die müssten nun von der Gemeinde getan werden, da nur sie Verhandlungspartnerin für die nötige Zusammenarbeit mit allen zuständigen amtlichen Stellen sein könne. Herr Holz stellte in Aussicht, die Gemeinde werde initiativ werden, sobald ihr das endgültige Wertgutachten vorliege.

Am 19. November ab 9 Uhr morgens im Schloss Arbeitssitzung des Vorstands mit Herrn Bötcher von der Bildungsstättenberatung GmbH Krause & Böttcher. Es wird ein Konzept erarbeitet, das auf den drei Säulen Kunst und Kultur, Wasser und Herberge und Gastronomie fußt. -  Anschließend stellt die Gruppe das Konzept im Rathaus der Verwaltungsspitze und den Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien vor.

Ende September kommt auf Einladung des Vorstands Herr Schenk zu Besichtigung und Gespräch nach Senden. Er saniert mit einer Künstlergruppe seit über fünfzehn Jahren das Baudenkmal Schloss Freudenberg bei Wiesbaden. Diese Arbeit ist von verschiedenen Seiten finanziell unterstützt worden, u.a. von der Denkmalpflege und der DEUTSCHEN STIFTUNG DENKMALSCHUTZ, die es der Sendener Initiative als ein sehr erfolgreiches Modell empfohlen hat. Interessierte mögen sich im Internet mehr Informationen beschaffen; die Adresse lautet: www.schlossfreudenberg.de 

Am 30. April treffen sich drei Mitglieder der Initiative in Hamburg mit dem Schlosseigentümer und seiner Frau zu einem ersten Kennenlern-Gespräch. Es verläuft harmonisch und freundlich; beide Seiten legen ihre Wünsche und Standpunkte dar und kommen überein, einunddasselbe Ziel zu verfolgen  -  nämlich Schloss Senden zu erhalten und es zu einem lebendigen kulturellen Anziehungspunkt werden zu lassen.

Es folgen zahlreiche Gespräche mit behördlichen Sachverständigen und mit Planungsbüros, es findet ein Treffen statt zwischen dem Eigentümer und der örtlichen Verwaltungsspitze, immer wieder werden interessierte Sendener, aber auch auswärtige Gruppen auf ihren Wunsch durch das Schloss geführt und über die Bemühungen informiert, das Schloss für Senden zu retten. Mitglieder des Vorstands suchen vergleichbare auswärtige Projekte auf und lassen sich von den Betreibern über die Entwicklung ihrer Arbeit informieren. Die Initiative veranlasst die Erstellung nötiger Gutachten, die jetzt, in den ersten Oktobertagen, den Auftraggebern ausgehändigt werden sollen. 

Ende März Gespräch im Sendener Rathaus mit dem Beigeordneten.

Anfang März Gespräch bei der Bezirksregierung, Dezernat Städtebauförderung, außer zwei Vorstandsmitgliedern nehmen teil der Sendener Beigeordnete und ein Vertreter des Landesbauministeriums. Es geht vorrangig um ein Nutzungskonzept, dem unterschiedlichste "Fördertöpfe" geöffnet werden könnten. Dabei wird deutlich, dass Eile angebracht ist, wenn noch Fördergelder beantragt werden sollen, die 2010 fällig werden.

Mitte Februar führt der Vorstand einen Abgesandten der Stiftung Schloss Dyck durch das Sendener Schloss und lässt sich anschließend über Entstehung und Werdegang (einschließlich der Fördermöglichkeiten) des Projekts Schloss Dyck informieren.  

Februar: Informationsgespräch im Rathaus Senden mit Vertretungen von Gemeinde und Rat, Landeskonservator, Landschaftsverband, Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Amt für Denkmalpflege, Initiative Schloss Senden 

2008

Begehung des Schlosses und Besichtigung des Zustandes der historischen Dachstühle mit den zuständigen Referenten des Landesamtes für Denkmalpflege, Herrn Dr. Ulrich Reinke (zuständiger Referent für den Kreis Coesfeld), Herrn Dr. Dirk Strohmann (Referent für Ausstattung und bewegliche Denkmäler) und Herrn Dr. Fred Kasper (Bauforschung).

Das Schloss ist anerkanntes Förderobjekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Treffen und Gespräche mit den EU-Abgeordneten Oliver Keymis (Grüne) und Bernhard Rapkay (SPD), dem Landtagsabgeordneten der CDU, Werner Jostmeier und dem Landrat des Kreises Coesfeld, Konrad Püning.

Termin beim Regierungspräsidenten in Münster mit allen Entscheidungsträgern auf Veranlassung der Initiative Schloss Senden.

Tagung des Fraktionsarbeitskreises Kultur/Bauen der FDP-Fraktion LWL in Sachen Schloss Senden auf Veranlassung der Initiative.

Einladungen zu Fraktionssitzungen aller vier Sendener Parteien. Die Initiative hatte dort Gelegenheit, über ihre Aktivitäten zu berichten, um Vorurteile abzubauen und Bedenken auszuräumen. Das ist bisher nachhaltig gelungen.

Über eine intensive Pressearbeit will die Initiative in der Bevölkerung ein Bewusstsein schaffen, das spätere politische Entscheidungen in Sachen Schlosskauf mit trägt.

Besuche in der Rohrmeisterei Schwerte, dem Kloster Bentlage, dem Kloster Bredelar und dem Schloss Hohenlimburg. Dort hat sich die ISS über die Erfahrungen der Förder- und Bürgervereine informieren lassen.

Gespräche mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und dem Ministerium für Bauen und Verkehr haben stattgefunden, mit dem Städte-Netzwerk NRW und der NRW-Stiftung werden sie in Kürze geführt.

Aktualisierte Grundrisse, Ansichten und Schnitte des Schlosses und Details aller Brücken und Außenanlagen stehen der Initiative jetzt digital für weitere Planungen zur Verfügung.

Aktualisierung und Ergänzung der Geschichte des Sendener Schlosses durch die Initiative.

Die mittlerweile umfangreiche Sammlung alter Pläne, Fotos und das Schloss betreffender Fakten wurde komplettiert. Behilflich waren hier das Staatsarchiv, das Westfälische Archivamt Münster und neben dem Freiherr Droste zu Senden’schen Archiv auch das Graf Droste zu Vischering’sche Archiv. Sendener Bürger haben historische und verloren geglaubte Fotos zur Verfügung gestellt.

Anfang Juni werden Luftaufnahmen des Schlosses aus den dreißiger und sechziger Jahren durch aktuelle Luftaufnahmen ergänzt.

Beauftragung eines Fachbüros zur Erarbeitung eines Gräftensanierungskonzepts und Einholung von Kosten für diese Maßnahme.

Gespräche mit der oberen Denkmalbehörde finden z. Zt. im Hinblick auf Freiheiten und Beschränkungen unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten bei möglichen zukünftigen Planungen statt. Diese Vorgaben möchte die Initiative in ihre weiteren Überlegungen mit einfließen lassen.

Ausarbeitung eines Sanierungskonzeptes mit Kostenschätzung durch eine eng mit der Denkmalbehörde zusammenarbeitende münsteraner Fachfirma. Sie wird Vorschläge unterbreiten, wie und in welchem Kostenrahmen die Fundamente, Fassaden und Sandsteingewände zu sanieren und zu ergänzen sind.

Diskussion mit Tragwerksplanern über grundsätzliche Möglichkeiten der Mannenhaus-Sicherung, um im Falle des Kaufes durch die Gemeinde Senden Planungssicherheit zu haben.

Die Initiative ist jetzt als gemeinnützig anerkannt. Der Rat hat in seiner Sitzung am 24. April 2008 einen offiziellen Beschluss zur Unterstützung der Initiative Schloss Senden gefasst. Die Gemeindeverwaltung hat eine kooperative Zusammenarbeit zugesagt.

14 Ingenieure, darunter vier Architekten, erarbeiten in einem zehntägigen Projekt im Rahmen einer Zusatzqualifikation im Immobilienmanagement Standort- und Renditeanalysen und entwickeln Nutzungskonzepte. Das Ergebnis dieses Projekts, in das insgesamt 1280 Stunden investiert werden, liegt der Initiative Schloss Senden und der Gemeinde am 26. Juni 2008 vor und kann auf Anfrage eingesehen werden.

Bauminister Oliver Wittke und der Landtagsabgeordnete Werner Jostmeier (CDU) besuchen das Schloss und führen Gespräche mit dem Vorstand der Initiative.

Gespräch mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Angelica Schwall-Düren und dem SPD-Landtagsabgeordneten André Stinka im Rahmen einer Schlossbesichtigung.

Gespräch in der Rohrmeisterei Schwerte mit dem Geschäftsführer der Bürgerstiftung, Tobias Becker.

Gespräch in Krefeld mit den Wirtschafts- und Steuerberatern De Schmidt und Scholz-Starke.

Besuch der Burg Vondern in Oberhausen und Vorgespräch mit dem Vorsitzenden des Fördervereins, Herrn Schmitz, ehemaliger Kämmerer der Stadt Oberhausen. Terminvereinbarung für einen intensiven Gedankenaustausch.

Vortrag über die Ziele der Initiative Schloss Senden vor Mitgliedern der Sendener Orts-CDU im Rahmen einer Informationsradtour durch Senden.

Organisation und Durchführung einer Bürgeraktion "Reinigung der Parkanlage, des Schlossinnenhofs und der Gräftenufer" am 23. August 2008 unter großer Beteiligung der Bevölkerung und vieler Vereine und Organisationen.

Bewerbung um den Umweltpreis der Gemeinde Senden und der Sparkasse.

Teilnahme am Sendener Weihnachtsmarkt.

Entgegennahme des Umweltpreises der Gemeinde Senden und der Sparkasse für die "vorbildliche Aufräumaktion".

Gespräch in Bad Godesberg mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

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